Auch wenn die unterschiedlichen RSS-Versionen für Verwirrung sorgen, so können doch in der Regel alle News-Reader jede Version lesen. Insofern bestehen wenig Gründe, warum die Verbreitung von RSS aufgrund der unterschiedlichen Standards behindert werden sollte. Vereinzelt werden im Internet bereits selbstgeschriebene Feeds angeboten, die die Funktionen kommerzieller Websites wie eBay oder Amazon erweitern. So können beide Websites über RSS-Feeds zu bestimmten Suchbegriffen “überwacht” werden und zum Beispiel bei einem neuen Produkteintrag zu einem bestimmten Suchbegriff Benachrichtigungen an den Nutzer verfasst werden. Testweise werden auch bereits Preisvergleiche über RSS-Feeds bereitgestellt. Die Kommerzialisierung von RSS steht zwar noch am Anfang - Potenziale und Möglichkeiten sind allerdings noch lange nicht ausgeschöpft.
Der nachfolgenden Grafik kann man entnehmen, dass Bloglines sehr gern genutzt wird. Allgemein kann man aber sagen, dass Webbrowser häufig über die Favoriten (Lesezeichen) RSS-Feeds darstellen – hier liegt der Firefox vor Opera und Safari. Wahrscheinlich hängt dies damit zusammen, dass der Firefox ein sehr ausgereiftes System mit einer eigenen Oberfläche für RSS ist.
Wenn man seinen RSS Feed nicht nur den Suchmaschinen Crawlern und den RSS Feed Reader Nutzer zu Verfügung stellen möchte, sondern auch dem normalen WebsiteBesucher , muss man die xml Datei in html-code umwandeln. Dieses “umwandeln” nennt sich parsen. Man kann so die aktualisierten Webseiten verschiedener Domains oder auch nur verschiedener Rubriken/Warengruppen in einer Übersicht darstellen.
Software mit Parser - Funktionen
Die nachfolgende Aufstellung erhält eine Liste von Programmen (ohne Anspruch auf Vollständigkeit), die RSS-Code parsen kann:
Fast alle neueren Webbrowser verstehen die sogenannten „dynamischen Lesezeichen“ bei denen ein RSS-Feed als Lesezeichen dargestellt wird, beispielsweise Firefox, MicrosoftsInternet Explorer, Opera und Safari.
Viele neuere E-Mail-Programm verwerten den RSS-Feed ähnlich ihrem Nachrichten-Handling – also (nach Angeboten) in Ordnern und als jeweilige „Nachricht“ (pro RSS-News). Hier reicht das Angebot von kostenfreier Lösung via GNUs, bis zur kommerziellen Lösung in Outlook, oder Lotus Notes.
Einige Handy-Hersteller bieten RSS-Reader über ihre integrierten Browser, oder Nachrichtenprogramme an und können dort als sogenannte „Offline-Nachricht“ mit derSynchronisationssoftware zum „mitnehmen“ auf das Gerät geladen werden und somit also gerne auch später offline gelesen werden.
Es gibt diverse HTML-, Java- oder PHP-Snippets um die RSS-Feeds Dritter in der eigenen Webseite einbinden zu können. Eine aktuelle Zusammenstellung zeigt jede Suchmaschine mit den Begriffen RSS und Homepage.
2. Anmeldeprozedur durchführen und danach den per Mail erhaltene Bestätigungslink aufrufen
3. Nach Aufruf des Bestätigungslinks hat man auch schon die Möglichlkeit seine Feeds zu verwalten. Bloglines bietet diverse Feeds zur Auswahl an, man braucht keine zu abonnieren, nur der hauseigene bloglines-Feed wird automatisch abonniert.
Man bekommt dann dieses Fenster zu sehen, in dem die Feeds verwaltet werden:
4. Nun kann man durch Drücken von Hinzufügen einfach durch Copy-and Paste Feeds abonnieren.
5. Es gibt noch weitere Techniken, die das „Einsammeln“ von Feeds sehr vereinfachen, einige davon sind auf der Seite RSS für BibliothekarInnen5 im buecherei-Wiki beschrieben.
Ein grosser Vorteil, der sich aber meist erst nach einer Weile erschließt, ist die Nutzung von OPML-Dateien. Fast jeder Feed-Reader ist in der Lage, diese Dateien zu exportieren und zu importieren. Wenn Sie also z.B. mit bloglines anfangen, können Sie problemlos später auf einen anderen Feed-Reader umsteigen, Sie müssen nur Ihre bloglines-Feeds exportieren. In der deutschen Version nennt sich das etwas unglücklich „E-Mail-Abonnements exportieren“, in der englischen Version klingt es schon sinnvoller: „Export Subscriptions“. Die exportierte Datei kann dann einfach in andere Feed-Reader wieder importiert werden.
Der Marktführer bei den Aggregatoren ist bloglines, welches die hierarchische Anordnung von abonnierten Feeds erlaubt, man kann sie auch mit anderen teilen.
Genau genommen gehören auch die jetzt in Mode kommenden „Startseiten“ zu den Aggregatoren, welche die verschiedenen Abonnements nebeneinander anzeigen können und manchmal auch erlauben, thematisch geordnete Seiten zu erstellen. Beispielsweise pageflakes erlaubt auch einzelne Seiten zu teilen oder öffentlich zu machen.